“Arbeitshilfe für die Verwaltungspraxis” - Jetzt auch als eBook

Mittwoch, 12. Oktober 2011 10:17

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In der Verwaltungspraxis werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter häufig mit vielschichtigen und verschiedenen Rechtssystemen für Ausländer konfrontiert. Gerade das deutsche Sozialsystem weist eine Vielzahl von Sonderregelungen und Einschränkungen auf. Der individuelle Leistungsanspruch ist oftmals an den ausländerrechtlichen Status bzw. an den Arbeitnehmerstatus des jeweiligen Migranten gebunden.

Mit dieser Arbeitshilfe versuchen wir die komplizierte Rechtsmaterie auf einfache Art und Weise darzustellen. Mit einem Blick soll die Mitarbeiterin / der Mitarbeiter eine Übersicht über den Leistungsanspruch zum jeweiligen Aufenthaltstitel der Beratungskunden erhalten (wer, was, wann, wo).

Im Kapitel „Aufenthaltsstatus ó Leistungsanspruch” sind entsprechende Erläuterungen aufgeführt, wobei es sich hier nur um allgemeine Grundzüge handelt. Wichtige Gesetzestexte sind als Anlage beigefügt.

Das Kapitel “Kostenperspektive” erläutert die Einsparungen von Finanzmitteln durch die Integration von zugewanderten Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.

Da die „Arbeitshilfe für die Verwaltungspraxis“ aufgrund der hohen Nachfrage in Printversion nicht mehr zur Verfügung steht, gibt es sie jetzt als E-Book zum Download. (siehe auch Dokumente / Nützliches)

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Ausländerbehörde - Ihr Partner!

Montag, 4. April 2011 7:38

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Die Projektleiterin unseres Netzwerkes Antje Kulke nahm an dieser gelungenen Veranstaltung mit Vertretern aus rund 80 Ausländerbehörden teil.

In 4 Workshops wurden neben Impulsreferaten auch Handlungsstrategien erarbeitet.

So konnte neben den allgemeinen Integrationsbemühungen des Landkreis Hersfeld-Rotenburg die Teilnahme am ESF-Bundesprogramm zur „arbeitsmarktlichen Unterstützung von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen“ dargestellt werden. Kernpunkt war es aufzuzeigen, dass durch die Beteiligung eines kommunalen Trägers der Grundsicherung bei der Qualifizierung und Vermittlung der Zielgruppe auf den Arbeitsmarkt eine Win-Win-Situation für die Kommune und den Kunden eintritt. Integrationsarbeit lohnt sich nicht nur als humanitäre Aufgabe, sondern auch aus finanzieller Sicht für die Kommunen.

Den Vortrag finden Sie unter

http://www.basix-hef-rof.de/interkulturelles_fallmanagement.pdf

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Migranten arbeiten lassen

Mittwoch, 8. Dezember 2010 16:10

Fachtagung zum Thema „Integration und Arbeitsmarkt“ fand in Bad Hersfeld statt

Bad Hersfeld. Wie funktioniert die Integration von Zugewanderten in der Praxis? In dieser Frage hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg viel Erfahrung und wurde bereits mit dem Integrationspreis der Bundesregierung ausgezeichnet. Außerdem wurde der Landkreis bereits zum zweiten Mal in das Bleiberechtsprogramm zur Integration von Flüchtlingen in den ersten Arbeitsmarkt aufgenommen.

Das in Bad Hersfeld erarbeitete Handbuch Integration überreichte die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz (rechts) während der Fachtagung „Integration und Arbeitsmarkt“ an Barbara Schmidt vom Bundesarbeitsministerium. Foto: Zacharias

Das in Bad Hersfeld erarbeitete Handbuch Integration überreichte die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz (rechts) während der Fachtagung „Integration und Arbeitsmarkt“ an Barbara Schmidt vom Bundesarbeitsministerium. Foto: Zacharias

Während einer bundesweiten Fachtagung zum Thema „Integration und Arbeitsmarkt“, zu der die hessische Landesregierung nach Bad Hersfeld eingeladen hatte, stellten die Fachleute aus dem Kreis ihre Erfahrungen und Ergebnisse vor.

Außerdem nutzte die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz die Gelegenheit und überreichte ein erstes Exemplar des Handbuchs Integration an Barbara Schmidt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Arbeitshilfe

Das Handbuch ist als Arbeitshilfe für die Verwaltungspraxis vom Fachdienst Migration im Landkreis Hersfeld-Rotenburg unter Leitung von Frank Hildebrand zusammengestellt worden. Es soll einen schnellen Überblick über die Gesetzeslage ermöglichen und je nach Bedarf noch Hintergrundinformationen und Gesetzestexte anbieten.

Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds.

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wurden in den vergangenen Jahren, so berichtete Frank Hildebrand, mehr als 500 Menschen mit Migrationshintergrund aktiviert. 106 von ihnen wurden auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt, 144 erhielten zusätzliche Qualifikationen und 138 besuchten Sprachkurse.

Bewährt habe sich, so erläuterte Fachdienstleiter Frank Hildebrand, die Arbeit mit den Flüchtlingen direkt vor Ort in den Asylbewerberunterkünften.

Brauchen ihre Qualifikation

Hildebrand machte auch auf die veränderte Gesetzeslage aufmerksam. Vielfach habe sich noch nicht herumgesprochen, dass seit 2009 auch Asylbewerber arbeiten dürften, wenn sie länger als zwölf Monate in Deutschland lebten. „Wir können Menschen nicht einfach draußen stehen lassen. Wir brauchen auch ihre Qualifikation“, stellte Hildebrand fest.

Von der Integration in den Arbeitsmarkt profitierten alle Beteiligten, machte Barbara Schmidt deutlich. So könne der Bund etwa eine halbe Million Euro pro Jahr sparen, wenn weniger Sozialleistungen für Asylbewerber bezahlt werden müssten.

Weitere Themen der Fachtagung in Bad Hersfeld waren Arbeitsmarktintegration und soziale Netzwerke, eine Vorstellung der Modellregion Integration Offenbach und die Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen.

Von Christine Zacharias (Hersfelder Zeitung vom 28.11.2010)

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Wieder mit dabei - im Bleiberecht II

Montag, 15. November 2010 14:59

Förderung durch Kunst, in diesem Falle Graffiti, im Asylantenheim in Bad Hersfeld: (v.l.) Frank Hildebrand (Fachdienstleiter Migration), Diana Noack (VIA-Arbeitsvermittlerin), Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, Antje Kulke (Projektleitung, Landkreis), Ulrike Göbel(Finanztechnische Abwicklung, Heike Schottenhammer (BJH-Jobcoach), Raphaela Reimer-Gottlob (Maßnahmebegleitung-/Koordination, Landkreis), Joanna Lalko (IB-Sprachförderung), Faoze Gorgos (Projektteilnehmerin), Rime Gorgos (Projektteilnehmer), Ricardo Nadapdap (Hausmeister Gemeinschaftsunterkunft) und (im Hintergrund) Steffen Fell (Anleiter Graffiti-Workshop) sowie Oahd Gorgos (Workshopteilnehmerin). Foto: nhLandkreis erhält eine Million Euro aus dem Europäischen Sozialfonds: Förderung von Eingliederungs-Maßnahmen für Flüchtlinge

Bad Hersfeld. Der Europäische Sozialfonds ESF fördert in Deutschland mit mehr als neun Milliarden Euro viele tausend Menschen. Er erhöht die Berufschancen und hilft, neue Kenntnisse zu erwerben.

So auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg: In den vergangenen zwei Jahren hat sich der Landkreis erfolgreich am ESF-Bundesprogramm Bleiberecht I beteiligt. Es wurden 400 Flüchtlinge im Landkreis unterstützt, etwa durch Maßnahmen zur Sprachförderung oder Berufsorientierung.

Darauf hat Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Elke Künholz hingewiesen. Bei einem Besuch im Asylantenheim in Bad Hersfeld machte sie sich ein erstes Bild von den Projekten und Hilfestellungen. Hier lief u.a. ein Kunst-Förderprojekt, konkret: Ein Graffiti-Workshop.

Ziel des europäischen Programms ist es, Bleibeberechtigte und Flüchtlinge  zu dauerhafter Erwerbstätigkeit zu verhelfen, sie berufsbegleitend zu qualifizieren und so die Inanspruchnahme von Sozialleistungen zu vermeiden.

Dies geschieht unter Federführung des Landkreises in einem Trägernetzwerk aus dem Internationalen Bund IB, der Berufs- und Jugendhilfe Bad Hersfeld BJH und dem Verein zur Integration in Arbeit V.I.A e.V. sehr erfolgreich.

Durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wurde die gute Arbeit und die mit 22 Prozent hohe Vermittlungsquote honoriert: Der Landkreis wird auch in der nächsten Förderperiode mit einer Million Euro gefördert, teilte Künholz mit.

Möglich wurde dies nach ihrer Darstellung durch sehr gute Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, der Ausländerbehörde, dem Engagement der Schulen sowie zahlreicher Betriebe und Unternehmen.

Quelle: Kreisanzeiger

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Fachtagung Integration & Arbeitsmarkt

Montag, 15. November 2010 14:42

Vielfalt in Hessen erleben und gestalten

Fachtagung Integration & Arbeitsmarkt am

Mittwoch, den 24. November 2010

in Bad Hersfeld

Einladung:

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Projektvorstellung im Rahmen des “SaviAV”

Montag, 15. November 2010 14:35

Präsentationen des Landkreises zur Eröffnungsveranstaltung des transnationalen Netzwerkes “SaviAV” (Soziale und arbeitsmarktrechliche Integration von Asylsuchenden und Opfern von Menschenhandel) am 15.09.2010 gibt es hier zum Download:

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Deutsch

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Englisch

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Präsentation des Hessischen Netzwerkes beim Treffen des Nationalen Thematischen Netzwerkes am 18.05.2010

Mittwoch, 19. Mai 2010 15:20

In einer Kurzpräsentation zeigten die Netzwerke in Hessen, vertreten durch die Koordinatoren Frau Lydia Mesgina (LAIF), Frau Antje Kulke (Interkulturelles Fallmanagement im Landkreis Hersfeld-Rotenburg) und Jutta Alberti (Bleib in Mittelhessen), die Themen, Strategien und Ziele ihrer gemeinsamen Arbeit auf. Neben dem regelmäßigen Austausch in praktischen Fragen der Umsetzung des ESF-Bundesprogrammes zur Integration von Bleibeberechtigen und Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt, wurden die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen zur Sensibilisierung von Partnern auf Landesebene veranschaulicht.

Die Präsentation gibt es hier zum Download:

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Tolle Live Performance bei der Veranstaltung “Einsichten und Aussichten” des Nationalen Thematischen Netzwerkes in Berlin

Montag, 21. Dezember 2009 11:45

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Einen vollen Erfolg konnten die fünf jugendlichen Flüchtlinge am 10.12.2009 bei der Veranstaltung “Einsichten und Aussichten” des Nationalen Thamatischen Netzwerkes in Berlin verbuchen. Nach tagelangem Üben und Textpauken hatten die Jugendlichen die Möglichkeit erhalten Ihren ersten Live-Auftritt vor knapp 160 Personen beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu performen. Und es war ein riesen Erfolg für den es auch einen riesigen Beifall gab. “Mich hat es sehr emotional bewegt”, sagte ein Besucher.

Bereits um 05.15 Uhr war die Nacht für die Jungs zu ende, denn um 06.15 ging der Zug von Bad Hersfeld über Hannover zum Berliner Hauptbahnhof. Zuvor mussten einige Hürden überwunden werden. Nachdem die zuständige Ausländerbehörde den fünf Flüchtlingen die Urlaubsscheine ausgestellt hat, konnte die Reise losgehen. Um 10.15 Uhr waren die Jugendlichen in Begleitung von Frau Lalko (Projektmitarbeiterin - Internationaler Bund), Herrn Tom Pallapies (Workshopleiter) und Herrn Martin Sygula (Projektmitarbeiter - VIA e.V.) beim Bundesministerium angekommen. Nach der Begrüßung von Frau Schmidt (Gesamtkoordinatorin - Bundesministerium für Arbeit und Soziales) haben die Jugendlichen die Möglichkeit erhalten sich mit der doch ungewohnten Umgebung vertraut zu machen und einen Probeauftritt durchzuführen.

Um 13.15 Uhr war es dann soweit. Nach einer kurzen Vorstellung verwandelte sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales für genau 4.05 Minuten in eine HipHop-Stätte. Trotz des “Lampenfiebers” waren die Fünf sehr Selbstbewußt und Textsicher. An dieser Stelle müssen wir Herrn Pallapies einen Dank für die großartige Vorbereitung des fünf Amateurmusiker aussprechen.

Nach dem Auftritt war die Berlinreise noch nicht vollendet. Gemeinsam ging der weitere Weg in die Hauptstadt. Der regnerische Nachmittag konnte den Jugendlichen die Besichtigung des Brandenburger Tors und der Kuppel des Reichstages nicht vermiesen. Nach einem Besuch des Weihnachtsmarktes in der Nähe des Alexanderplatzes konnten weitere interessante Besichtigungspunkte nur mit den Rundfahrten der Buslinien 100 und 200 besichtigt werden, da der Zug in Richtung Alltag bereits um 17.58 Uhr den Berliner Hauptbahnhof verließ. Insgesamt war es ein wunderbarer Tag, auch für die Jugendlichen, die die Hauptstadt Berlin bis zum heutigen Tag nur von Bildern kannten.

Teilnehmer:

Kamara Alia, Ba Abdulaya, Sall Mamadou, Malak Jiwad und Omar Haval

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Ein Sprachkurs folgt dem Nächsten - Endes des zweiten Sprachkurses für Flüchtlinge und Beginn des dritten

Montag, 21. Dezember 2009 9:29

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Am 4.11.09 endete der zweite Sprachkurs beim Internationalen Bund. Die Teilnehmer haben 600 Stunden Sprachförderung seit dem 18.05.2009 absolviert. Elf Personen aus sieben Ländern haben an der Abschlussprüfung teilgenommen. Die Leistungsergebnisse sind sehr zufriedenstellend ausgefallen, fünf der Teilnehmer erreichten bei der Abschlussprüfung auf A-2-Niveau ein gutes bis sehr gutes Resultat, obwohl sie am Anfang des Kurses nur mangelhafte Deutschkenntnisse mitbrachten.

Die Abschiedsfeier wurde von den Lehrkräften sowie Teilnehmern mit gestaltet und war ein gelungener Abschluss des 6-monatigen Kurses. Die Leiterin des IB Bad Hersfeld sowie die Sozialberaterin überreichten allen Kursabsolventen Zertifikate mit der Abschlussnote.

Bereits am 09.11.09 begann der nächste Sprachkurs, der sich an Personen richtet, die vor wenigen Wochen einen Alphabetisierungskurs im Rahmen des Projektes beendet haben. Die 14 Personen werden voraussichtlich bis Ende Januar den Folgekurs mit 300 Stunden beim Internationalen Bund besuchen.

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Das Making-Of von “Wir Alle”

Dienstag, 24. November 2009 15:37

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